Strassenkinderzentrum Kigali | Centre Rugamba

Rwanda, Kigali
 

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Resozialisierung

Jedes Straßenkind in Kigali, der Hautstadt Ruandas, hat seine ganz eigene Geschichte. Einige von ihnen sind Waisen, die auf der Straße gelandet sind, weil sich niemand um sie kümmert. Andere sind Opfer der Armut, die in vielen Familien herrscht. Die Kinder verlassen ihre Familien, weil sie glauben in der Stadt ihr Glück zu finden. Manche gehen mit der Hoffnung, jeden Tag wenigstens etwas zu Essen zu haben.

Mit dem Ziel, diesen Kindern eine bessere Zukunft zu geben, hat FidesCo 1994 in Kigali ein Zentrum auf die Beine gestellt, das eine doppelte Aufgabe hat.

Zum einen bietet das Projekt den Straßenkindern einen Unterschlupf, zum anderen wird im Zentrum an der Versöhnung und dem Frieden zwischen Hutu und Tutsi gearbeitet. Die Namensgeber des Zentrums sind die Gründer von FidesCo Ruanda: Cyprien und Daphrose Rugamba. Beide wurden selbst Opfer des Völkermords.

Streetworker gehen täglich auf die Straße und nehmen Kontakt zu obdachlosen Kindern auf. Die Kinder bekommen etwas zu Essen und können sich waschen. Für Medizin ist ebenfalls gesorgt. Ziel der Bemühungen ist es, die Straßenkinder zu resozialisieren. Wenn die Kinder zu diesem Schritt in der Lage sind, bieten ihnen die Mitarbeiter an, im Zentrum zu wohnen und eine Schule zu besuchen bzw. bei älteren Kindern einen Beruf zu erlernen. Auf lange Sicht sollen die Kinder aber wieder in die eigene Familie integriert werden. Dazu suchen Mitarbeiter nach Überlebenden der Familie.

Das Zentrum hat bereits mehr als 1300 Kinder von der Straße geholt, hunderte davon leben bereits wieder mit ihren Familien. Die Arbeit der Beschäftigten im Zentrum Rugamba wurde bereits von UNICEF besonders gewürdigt. Bei einer Inspektionsreise wurde das Zentrum als mustergültiges Projekt herausgestellt.

Weitere Informationen auf den Seiten von FIDESCO Deutschland / Straßenkinderzentrum Kigali

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