Brief zum 1. Fastensonntag

„Gott ist hier meistens die erste und häufiger auch die einzige Person, mit der ich alles bespreche und teile. Es ist, als führe er mich in die Wüste weg, damit ich bewusst auf Ihn schaue, und wirklich, seitdem ich hier bin, merke ich, dass ich mehr und mehr wirklich mein Leben, meinen Alltag, so vieles mit Ihm teile, dafür bin dankbar!“

Johanna, Fidesco Volontärin in Thailand

 

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit verließ Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.

Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.

Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.

Lk 4, 1-13

 

Jesus wir bitten dich: Lass uns offen sein für den Ruf des Heiligen Geistes und mit seiner Hilfe die Versuchungen erkennen, die uns auf unserem Weg auf Ostern hin begegnen.

 

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