Xavier und Violaine Hulin
Bauleiter und Projektmanagerin
Diözese Monze
Sambia, Monze

sthulinDer wichtigste Partner in Sambia, wenn um den Aufbau des Erziehungswesens, um Sozial- und Gesundheitsfürsorge geht, ist zweifellos die Kirche. In Monze, einer Stadt im Süden Sambias, werden viele Grundschulen von Kongregationen und Pfarrgemeinden geleitet, das Krankenhaus der Stadt ist von der Diözese abhängig. Viele der ortsansässigen Gesundheitszentren und die Hilfsprogramme für Waisen, die etwa 10% der Bevölkerung ausmachen, sind in der Trägerschaft oder unter der Leitung von Menschen die der Kirche angehören.

Xavier koordiniert alle Bautätigkeiten der Diözese. Diese Aufgabe fängt bei der Führung der Mitarbeiter an und beeinhaltet die Bauleitung von der Planungsphase bis zur Schlüsselübergabe.

Violaine arbeitet zusammen mit Petonella, einer jungen Frau aus Sambia, im Projektbüro der Diözese. In diesem Büro werden alle Anfragen um Unterstützung von Projekten zentral verwaltet. Eines dieser Projekte ist beispielsweise die „Stadt der Hoffnung“, das von Salesianerinnen Don Boscos betreut wird. In der Stadt Mazabuka sollen fünf Häuser errichtet werden. In jedem sollen 12 Mädchen wohnen und ganztägig von einer Pflegemutter betreut werden. Die Schwestern wollen für die 60 Kinder eine familiäre Athmosphäre schaffen. Seit Anfang 2009, nach der Fertigstellung der ersten beiden Häuser, wurde mit dem Projekt begonnen.

„Die Herausforderung beim Aufbau des Projektbüros“, so Violaine, „besteht besteht darin, Prozessabläufe zu entwickeln, welche der Arbeitsweise von Petronella entsprechen. Auf lange Sicht möchte ich ein Wiedervorlagesystem entwickeln, das es Petronella ermöglicht selbständig zu arbeiten, wenn sie nach zwei Jahren auf sich alleine gestellt ist“.