| Südafrika - Waisenhaus |
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Das Waisenhaus „Mutter des Friedens“ wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, der Not in den Dörfern zu begegnen. Hier leiden viele Menschen an Aids und Armut. Die Zahlen, die von der Regierung Südafrikas für die Region Kwzulu-Natal veröffentlicht wurden, sprechen für sich: Etwa 60 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos und 65 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 40 Jahren sind mit Aids infiziert. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ein Drittel der Waisenkinder Südafrikas aus dieser Provinz stammen. Das Projekt „Mutter des Friedens“ will eine familiäre Atmosphäre schaffen. In den zurzeit acht Häusern leben jeweils sieben Kinder, die von ein oder zwei Erwachsenen betreut werden. Die Mehrzahl dieser Kinder sind Waisen. Sie leiden oft unter den den Folgen von Aids in ihren Familien. Viele wurden körperlich oder sexuell missbraucht. Etliche der Kinder sind HIV positiv oder an Aids erkrankt. Diese Kinder erhalten entsprechende Medikamente. Im Heim wird auf eine gesunde, liebevolle Atmosphäre und einen geregelten Tagesablauf geachtet. Die Kinder dürfen kindgerecht aufwachsen. Dazu gehören regelmäßige Mahlzeiten ebenso wie der Schulbesuch. Es wird einfach gut für sie gesorgt. „Mutter des Friedens“ möchte den Kindern ein Zuhause geben, in dem ein ganz normales Familienleben möglich ist. Dazu gehört auch, dass sie sich in ihrer Zulusprache unterhalten und in ihrer Kultur verwurzelt bleiben. Im Waisenhaus arbeiten zwei FidesCo-Volontäre mit. Sie besetzen die Stelle des Direktors und des Finanzmanagers. Eine angeschlossene Hühnerfarm und der Anbau von Gemüse sollen den Erhalt und die finanzielle Unabhängigkeit des Waisenhauses sicherstellen. |