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Indonesien - Landwirtschaftsschule |
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In Indonesien ist es verpönt, Bauer zu sein, dennoch leben mehr als 60 Prozent der Bevölkerung direkt von der Landwirtschaft. Die Vermarktung der erzeugten Produkte ist schwierig und die Bauern erwirtschaften damit nur ein geringes Einkommen. Die Ackerflächen sind klein und nur wenige Landwirte erhalten technische Hilfen. Die Ausbildung an einer höheren Landwirtschaftsschule lässt sich oft nicht mit der Wirklichkeit in Einklang bringen. Die meisten jungen Leute, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wollen anschließend nicht mehr in ihren Heimatort zurückkommen.
Immer mehr junge Menschen verlassen den ländlichen Raum, weil sie sich in den Städten bessere Lebensumstände erhoffen. In Wirklichkeit sieht es dann allerdings oft ganz anders aus.
Mit dem Ziel, die Familien und die sozialen Bindungen auf dem Land zu fördern, trat Bischof Manado 1999 a FidesCo heran. FidesCo sollte in einem Projekt mitarbeiten, in dem es um die Weiterverarbeitung von Obst ging.
2007 wurde die Zielsetzung geändert und in dem Dorf Lotta eine Landwirtschaftsschule eröffnet. Die Schule soll den Bauern helfen, ihr Einkommen zu verbessern und gleichzeitig die bestehenden sozialen und familiären Strukturen unterstützen.
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