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Treffen mit Emeric Clair, dem neuen Direktor von Fidesco

Können Sie sich bitte kurz vorstellen?

Mein Name Emeric, ich bin 41 Jahre alt und seit 16 Jahren mit Quitterie verheiratet. Wir haben vier Kinder. Als wir uns auf unsere Hochzeit vorbereitet haben, fühlten wir beide eine starke Berufung gemeinsam auf Mission zu gehen und uns für andere zur Verfügung zu stellen. Wir sind mit Fidesco ausgereist und verbrachten drei wundervolle Jahre in Madagaskar.

Danach arbeitete ich in Frankreich in verschiedenen Positionen: Als Filialleiter, verantwortlich für die Kommunikation des Unternehmens – und im Gesundheitswesen als Regionaldirektor für das Personalwesen. Quitterie und ich seit 2005 in der Gemeinschaft Emmanuel.

Wie haben Sie Fidesco kennengelernt?

Im Jahr 1992, mit 17 Jahren, war ich eine kurze Zeit als Freiwilliger in Guinea Conakry. In einem kleinen Dorf, tief im Inneren des Landes, trafen wir auf …. ein paar Fidesco-Volontäre! Ich erinnere mich noch, dass ich sehr beeindruckt und berührt von der Beziehung war, die es in ihrem Leben zwischen den radikalen Entscheidungen, ihrem Glauben und ihrer täglichen Arbeit gab. Ich denke, dass ich von diesem Moment an den Wunsch in mir spürte, selbst mit Fidesco auf Mission zu gehen; was ich ein paar Jahre später mit meiner Frau auch wirklich getan habe. Unsere Fidesco-Volontäre versuchen, ihr Wissen und ihr Know-how zu geben, und zusätzlich geben sie ein freudiges Zeugnis ihres Glaubens. Die vollständige Entwicklung des Menschen umfasst viele Dimensionen, die persönliche, soziale, kulturelle und spirituelle Dimension. Die Volontäre leben sehr nah an und mit den Einheimischen und lernen so ihre Kultur und Geschichte sehr gut kennen. Es spricht mich sehr an, dass Sie der Weltkirche dienen, vor allem denen, die leiden und sich auf uns verlassen.

 

Wie bewerten sie die Fidesco Missionen im Jahr 2016?

Fidesco hatte 2016 bisher ein großartiges Jahr. Wir haben 30% mehr Freiwillige gesendet, als im Jahr zuvor! Diese Veränderung ist ein starker Beweis für das Engagement vieler junger Menschen. Jede Ausreise ist ein Ausdruck ihrer Großzügigkeit und Selbstlosigkeit. Diese Erfahrung, wird ihr Leben verändern: 90% unserer Freiwilligen engagieren sich nach ihrer Rückkehr sozial sehr stark. Die Mission ist aber auch eine wirklich positive Erfahrung für diejenigen, die sie unterstützen, für sich selbst und für Frankreich. Das Jahr 2016 markiert auch den Beginn unserer Präsenz im Mittleren Osten mit zwei Freiwilligen, die zu den Flüchtlingen der Ninive-Ebene im Irak geschickt wurden.

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