Ihr habt richtig gelesen, auch Kinder sind auf Mission in fernen LĂ€ndern unterwegs. NatĂŒrlich nicht alleine, sondern mit Papa, Mama und den Geschwistern. Manche der Kinder sind noch ganz klein, die Ă€lteren Kinder sind, wenn sie mit ihrer Familie in das Land kommen, zehn Jahre alt. Sie finden dort sehr schnell neue Freunde, viel schneller als die Großen das können.

 

Wir haben einmal ein paar Sachen gesammelt, ĂŒber die sich die Kinder gewundert haben, was ihnen gefallen hat oder auch nicht so sehr:

„Mama, wann werde ich denn schwarz?“ Domitille, 3 Jahre, Kamerun.

 

„Die MĂ€nner sprechen mich hier oft mit „Ma femme – meine Frau“ an und dann Ă€rgere ich mich manchmal darĂŒber und sage, dass ich nicht ihre Frau bin.“ Isaure, 7 Jahre, Guinea.

 

„Sofort bei der Ankunft in Peru ging das Abenteuer los, denn wir haben den Flug nach Lima verpasst und im Flughafen geschlafen.“ Valentine, 10 Jahre.

 

„Nutella habe ich in Frankreich gar nicht so arg gemocht, aber in Kongo gab es das selten und es schmeckte so lecker. Jetzt habe ich Sehnsucht nach Lubumbashi.“ Pauline 11 Jahre, zurĂŒck aus Kongo.

 

Pierre in Ruanda, 18 Monate alt, sagte immer „Aswi!“, wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Das heißt in Kinyarwanda, der Sprache von Ruanda, „bloß nicht!“ Das hatte er vom KindermĂ€dchen aufgeschnappt.

 

„In Peru haben wir viel Zeit zusammen als Familie verbracht. Wir haben uns niemals gelangweilt.“ Valentine 10 Jahre.

 

„Auf dem RĂŒckweg vom Kindergarten habe ich einen Mann gesehen, der Gras geschnitten hat mit einer Maschine!“ Jean-Baptiste, 5 Jahre, Ruanda. Jean-Baptiste hatte vorher immer in der Stadt gewohnt. Es war das erste mal, dass er jemanden gesehen hatte, der einen Rasen gemĂ€ht hat.

 

„Wann gehen wir wieder heim nach Kamerun?“ fragte HĂ©lie nachdem er mit seiner Familie wieder in Frankreich war und eine Woche die Schule besucht hatte.

 

„Warum ist die Messe hier in Frankreich so kurz?“, fragte derselbe HĂ©lie. In Afrika dauert eine Sonntagsmesse gerne einmal ein paar Stunden.

 

„Als unsere Eltern uns gesagt haben, dass wir fĂŒr zwei Jahre nach Kamerun gehen wĂŒrden, fanden wir das super. Wir dachten, dass wir den ‚König der Löwen‘ persönlich treffen wĂŒrden, so wie im Film. Und wir haben angefangen jeden Tag fĂŒr unsere Mission zu beten.“ Etienne, 9 Jahre.

 

„Die MĂŒcken sind blöd, denn sie stechen und das juckt. Aber mein Moskitonetz ist toll. Ich fĂŒhle mich wie eine Prinzessin im Himmelbett.“ Isaure, 7 Jahre, Guinea.

 

Aliénor hat am Anfang der Misson ihre Verwandten in Frankreich gefragt, ob sie kein warmes Wasser nach Ruanda schicken könnten. In Ruanda gibt es nicht den ganzen Tag warmes Wasser zum Duschen. manchmal ist der Tank leer und es muss erst wieder neues gemacht werden.

 

„Meine Freundinnen haben mir am Anfang schon arg gefehlt“ Pauline, 10 Jahre, Kongo.

 

„Mein Bruder sagt: „Hier fĂŒhlt man sich viel nĂ€her bei Jesus. Die Messen dauern lange, aber sie sind ganz cool: Es gibt eine tolle AtmosphĂ€re und wir dĂŒrfen ganz laut singen und in die HĂ€nde klatschen. Auch in der Familie und mit den anderen VolontĂ€ren beten wir zusammen.“